...im Leben einer falschen Blondine?
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Faszinierenderweise ist alles, was ich machen wollte getan. Kopfsprung in die Arbeit. Ich fühle mich elend. Hab Erinnerungslücken im Ablauf der Dinge die ich erledigt zu haben scheine. Aber trotzdem bin ich jetzt nicht zu spät dran, wenn ich gehe.
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Für den Schokoladenkuchen habe ich mich schnell entschieden. Er lacht viel strahlender als die anderen Kuchen. Und er repräsentiert ja auch den Grund, morgens aufzustehen. Also kommt er mit. Und die Sonne will ich auch mitnehmen. Ich kenne das Wetter von dort.
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Ein besorgtes Augenpaar schwebt über mir. Eine Flasche mit Wasser wird mir an die Lippen geführt. "Trinken sie" "Fühlen sie sich besser?" - "Ja" murmle ich und frage mich was los ist. Etwas rattert. Der Zug. "Wo sind wir?"
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Er grinst mich an und brabbelt auf französisch los. Normalerweise verstehe ich in solchen Augenblicken kein einziges Wort Französisch mehr, aber irgendwie ist es reizend, dass er meinen Sonnenblumenstock für mich tragen will. Das "Hello pretty girl" vom Nächsten- drei Meter weiter- erscheint dagegen ziemlich platt, also lass ich auch ihn im Regen stehen. Unterdessen giesst es aus Kübeln und ich fühle wie sich meine Haare anfangen zu kräuseln.
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Ich bin da und freue mich.
Begrüssen, gucken, wundern, bewundern. Kätzchen gedankenverloren unter dem Kinn kraulen. Ab und zu im falschen Moment lachen.
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Ich bin da und man kann durch mich hindurch gucken. Ich will bleiben und unsichtbar sein.
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Auf ein Nächstes. Alles ist zu spät. Die Zombies auf der Strasse und den Plätzen in der Innenstadt machen mir Angst. Ich plage mich mit dem Gedanken, ob etwas was gerissen ist, wieder zusammen wachsen kann und ob es jemals ganz war, ganz werden kann, während ich zwei Zombies beim Pudern der Nasenspitze, Stirn und Kinnpartie zuschaue. Ich grüble in meinem Gehirn und suche nach Antworten auf Fragen die ich mir gar nicht zu stellen traue, während andere Zombies eine Reihe vor mir sich beinahe auffressen. Ihre Ohrringe und Klamotten machen mir Angst. Auch ihr Make-up. Und ihre Töne, die sie von sich geben. Sie ergeben beim besten Willen keinen harmonischen Klangteppich in meinen Ohren. Ich traue weder mir noch der Wahrheit, während ich versuche Kopflos das letzte Stück zu Fuss zu gehen. Es ist wahr, dass ich in diesem Moment für ein fremdes Lächeln mein letztes Hemd geben würde. Nur würde ich es nicht bemerken. Denn eigentlich steckt das -für diesen Moment- Richtige in meinem Hinterkopf.
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Auf in die nächste Runde. Ich begrüsse, ich lache, ich schwitze, ich rege mich künstlich auf über die Musik. Nur weil es Gewohnheit ist. Es erinnert an Früher. Da, wo es für Momente zu schön war, um nicht einen Grund finden zu müssen, über etwas lästern zu können. Ich tanze und schwitze. Ich gucke, staune, grinse und freue mich. Ich trinke.
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Es sieht so aus, als sollte man sich langsam auf den Weg nach Hause machen. Denn wer nicht am knutschen ist, der hängt über einem Kübel oder Klo und kotzt. Idealer Zeitpunkt.
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Es ist ziemlich still. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, nach Hause zu kommen. Irgendwie hat die Party kalte Oberarme und Ohren hinterlassen zusammen mit einer beklemmenden Einsamkeit.
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Er schwankt enorm. Nach ein paar Schritten findet er sich auf der Strasse wieder, bleibt irritiert stehen, schwenkt Richtung Bürgersteig und knapp an einer Stange vorbei. "Sorry?" "Entschuldigung?" "Hei, Schönheit?" " Hei, was hörst du für hammer Sound?" Ich ergebe mich, drehe mich um und versuche durch seine Wand einer Alkoholfahne zu dringen: "bonobo" - "Wie? Was? Hö" "mann hast du schöne Augen" - "Jaja" Sag ich und kritzle ihm `bonobo`auf den Unterarm. Still in mich hinein grinsend beschleunige ich wieder meinen Schritt, lass sein Gebrabbel hinter mir und freue mich auf den Moment in ein paar Stunden, den ich nicht miterleben werde, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen und sich verwundert im Internet über die Buchstaben auf seinem Arm schlau macht.
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Da steht er vor mir. "Das ist schön." Er meint wohl Feist, welche mir in diesem Moment `the park`vorsingt. "Tanzt du mit mir?" Was soll ich sagen, ich bin schon begraben in seinen Armen. Wir tanzen vertraut bist zum Ende des Songs. Er gibt mir einen Kuss, der mehr ein Streifen zweier Lippen ist und wir gehen unseren Weges.
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Die fürsorglich gehegten und gepflegten Rosen im Nachbarsgarten treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich tauche meine Hand in den Lavendel und fühle mich wie jemand anders. Der Duft ist betörend. Er ist himmelschreiend fies. Weil er sich so lieblich gibt.
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Ich verabscheue nichts mehr in diesem Moment, als die geliebte Einsamkeit.
Bleibe mir fern, umhülle mich.
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Ich fühle keine Hand, welche die meine hält. Obwohl sie nach Lavendel duftet.
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Sonntag, 5. Juli 2009
Dienstag, 30. Juni 2009
lest und lernt:
Jungs, bitte hier klicken!
Was wie stimmt, was nich, und was mir sonst noch dazu einfällt, bespreche ich gerne persönlich mit euch!
^^
Was wie stimmt, was nich, und was mir sonst noch dazu einfällt, bespreche ich gerne persönlich mit euch!
^^
Mittwoch, 24. Juni 2009
Also dann tu ich das auch.
Jetzt sofort und unmittelbar.
Ich beschmutze fremde Seiten wie andere Betten.
Ohne Inhalt, dafür mit umso mehr Zeichen, Wörtern, Sätzen.
Was auch immer.
Ich beende nun diesen Post und lasse die Erde in gewohntem Rhyhmus weiterdrehen, als ob nichts gewesen währe gworden sein.
LuV Th3 4dm1n!
Ich beschmutze fremde Seiten wie andere Betten.
Ohne Inhalt, dafür mit umso mehr Zeichen, Wörtern, Sätzen.
Was auch immer.
Ich beende nun diesen Post und lasse die Erde in gewohntem Rhyhmus weiterdrehen, als ob nichts gewesen währe gworden sein.
LuV Th3 4dm1n!
Dienstag, 23. Juni 2009
Darf ich bitten?
...dass ihr so nett seid, und (übergangsmässig) einen Klick weiter lest, was ihr als lesenswert empfindet?
(P.s wer nicht so gern liest und liber Bilder anguckt und dies auch vermisst hier, der freut sich bestimmt eine Perfomierung neben den Baunabel auf:)
http:// senones.blogspot.com
(P.s wer nicht so gern liest und liber Bilder anguckt und dies auch vermisst hier, der freut sich bestimmt eine Perfomierung neben den Baunabel auf:)
http:// senones.blogspot.com
Mittwoch, 17. Juni 2009
Da muss was neues hin...
und her und zwar zackig.
Entschuldigung, das stand jetzt zu lange da Rum und Cola nur in Dosen- Rosen sind nur Hosen mit R. liegt gleich neben dem G. aber keiner interessiert sich sonderlich für ihn, denn bei ihm ballen sich nicht so doll viele Nervenenden, mit den Nerven am Ende- Gut alles Gut.
Uff- das wär und bin geschafft.
Entschuldigung, das stand jetzt zu lange da Rum und Cola nur in Dosen- Rosen sind nur Hosen mit R. liegt gleich neben dem G. aber keiner interessiert sich sonderlich für ihn, denn bei ihm ballen sich nicht so doll viele Nervenenden, mit den Nerven am Ende- Gut alles Gut.
Uff- das wär und bin geschafft.
Montag, 8. Juni 2009
nicht ganz.
Du bringst mich um Schlaf und Verstand, singen sie. Und haben recht damit. Und dann liegst du so da. Und bist doch wo anders. Und ich gehöre nicht dazu. Nie. Werde es nie. Ich bin nur ein Teil, der ganz praktisch ist für den Moment. Der kompensiert. Irgendwas halt. Was es gerade zu kompensieren gibt.
Schalte mich ein, wenn du`s brauchst. Schalte mich aus, wenn nicht. Das funktioniert für einen Moment. Und einen Zweiten. Und leider auch einen Dritten. Und wie es aussieht auch noch einen Vierten. Aber ich sehe das Ende nahen. Es muss. Sonst sehe ich bald aus, wie die Pflanzen auf meinem Balkon bald aussehen werden. Entweder ertränkt oder verdurstet. Vertrocknet. Weggeschwemmt.
Soll ich diese armen Geschöpfe lieber jetzt schon aus der Erde reissen und zerstampfen? Wurzeln abschneiden, eintüten, gefrieren, der Erde übergeben?
Geh weg von mir. Richtig weg. Oder komm richtig näher. Ganz. Aber tu es. Ich kann es nicht.
Schalte mich ein, wenn du`s brauchst. Schalte mich aus, wenn nicht. Das funktioniert für einen Moment. Und einen Zweiten. Und leider auch einen Dritten. Und wie es aussieht auch noch einen Vierten. Aber ich sehe das Ende nahen. Es muss. Sonst sehe ich bald aus, wie die Pflanzen auf meinem Balkon bald aussehen werden. Entweder ertränkt oder verdurstet. Vertrocknet. Weggeschwemmt.
Soll ich diese armen Geschöpfe lieber jetzt schon aus der Erde reissen und zerstampfen? Wurzeln abschneiden, eintüten, gefrieren, der Erde übergeben?
Geh weg von mir. Richtig weg. Oder komm richtig näher. Ganz. Aber tu es. Ich kann es nicht.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Dienstag, 26. Mai 2009
warum sind wir so leise?
Während die Welt lauter und schriller und bunter wird, werden wir Menschen leiser.
Keiner schreit mehr.
Wer traut sich schon noch laut zu werden.
Wir Schweizerländler sind die Schlimmsten. Die Städter noch schlimmer als die Landeier (das darf ich sagen, ich bin beides), die Vollschweizer schlimmer als diejenigen die sich glücklich darüber schätzen können, südländisches Blut in ihren Adern fliessend zu wissen (ich liebe das grosse Generalisieren...). Zurückhaltend und immer bedacht darauf, was wohl der Nachbar denken könnte. Zu schüchtern und darauf bedacht, sich auf keinen Fall in irgendeiner Weise neben die Norm zu bewegen. Auffallen? Lieber nicht. Der Ruf. Die Familie. Der Freundeskreis. Mein Gott, die Arbeit. Der Chef. Wenn der das wüsste. Lieber nicht. Und wenn man richtig Pech hat, dann ist noch einer mit dem iPhone dabei und stellt ein Video von allfälligen Fehlritten auf Facebook. Oder seinen Blog. Oder TilllateMyspaceStudiVZFestzeitVimeoPicasaSchwarzelistekra.ch2.0
Werden wir leiser, weil die Welt zu laut ist? Warum schreien wir nicht zurück?
Was passiert denn mit all den Emotionen, die eigentlich raus aus einem müssten? Wir staunen konzentriert darüber wie alles den Bach herunter geht. Wie Dinge passieren die unglaublich sind und alles was wir machen ist leise staunend daneben zu stehen und uns darüber zu wundern, dass sie passieren.
Nicht einmal im Bett wird mehr geschrien. Das kann doch nichts Gutes sein...
Keiner schreit mehr.
Wer traut sich schon noch laut zu werden.
Wir Schweizerländler sind die Schlimmsten. Die Städter noch schlimmer als die Landeier (das darf ich sagen, ich bin beides), die Vollschweizer schlimmer als diejenigen die sich glücklich darüber schätzen können, südländisches Blut in ihren Adern fliessend zu wissen (ich liebe das grosse Generalisieren...). Zurückhaltend und immer bedacht darauf, was wohl der Nachbar denken könnte. Zu schüchtern und darauf bedacht, sich auf keinen Fall in irgendeiner Weise neben die Norm zu bewegen. Auffallen? Lieber nicht. Der Ruf. Die Familie. Der Freundeskreis. Mein Gott, die Arbeit. Der Chef. Wenn der das wüsste. Lieber nicht. Und wenn man richtig Pech hat, dann ist noch einer mit dem iPhone dabei und stellt ein Video von allfälligen Fehlritten auf Facebook. Oder seinen Blog. Oder TilllateMyspaceStudiVZFestzeitVimeoPicasaSchwarzelistekra.ch2.0
Werden wir leiser, weil die Welt zu laut ist? Warum schreien wir nicht zurück?
Was passiert denn mit all den Emotionen, die eigentlich raus aus einem müssten? Wir staunen konzentriert darüber wie alles den Bach herunter geht. Wie Dinge passieren die unglaublich sind und alles was wir machen ist leise staunend daneben zu stehen und uns darüber zu wundern, dass sie passieren.
Nicht einmal im Bett wird mehr geschrien. Das kann doch nichts Gutes sein...
It`s getting late
I think my time has come...
Ich zähle die Stunden, und es sind zu viele.
Ich sehe es an dem vielen Papier. Ich merke es an dem heissen Laptop. Ich sehe es an meiner Packung Zigaretten. Ich fühle es in meinem Nacken. Ich sehe es an den Falten. Ich sehe es an den dunklen Schatten. Ich sehe es an dem Altglas. Ich sehe es an den leeren Packungen, ausgefressen. Angeknabbert. Leergefegt. Ausgemerzt.
I need to sleep.
to late.
Another sleepless night?
Ich zähle die Stunden, und es sind zu viele.
Ich sehe es an dem vielen Papier. Ich merke es an dem heissen Laptop. Ich sehe es an meiner Packung Zigaretten. Ich fühle es in meinem Nacken. Ich sehe es an den Falten. Ich sehe es an den dunklen Schatten. Ich sehe es an dem Altglas. Ich sehe es an den leeren Packungen, ausgefressen. Angeknabbert. Leergefegt. Ausgemerzt.
I need to sleep.
to late.
Another sleepless night?
Freitag, 22. Mai 2009
going on like this
Nora Born - going on like this from Giannni on Vimeo.
http://myspace.com/noraborn
...lige as a the wind in your hair, or sand under your bare feet...
Donnerstag, 21. Mai 2009
Geh kaputt.
Ich sammle die Scherben anderer zusammen und vergesse, mir dabei Handschuhe anzuziehen... Und jetzt drehe ich mich im Kriese und frage ich mich warum ich mich wundere über die Wunden. Ich überlege mir, wo man Handschuhe findet und ob ich sie mir leisten kann.
Donnerstag, 14. Mai 2009
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