Die Buchstaben vor meiner Nase hüpfen. Ich glotze bekloppt in das flimmernde Rechteck vor mir. Ich starre auf Sachen, die ich geschrieben zu haben scheine. Ist das das, was ich denke? Gefasst in Worte? Ich verstehe nicht, warum diese Worte hüpfen sollten. Aus dem "Heute" wurde "Gestern"- das war es wohl. Mitternacht, alles was Heute war ist jetzt Gestern gewesen.
(Nie und nimmer will ch die deutsche Grammatik neu lernen müssen.)
Im Zug habe ich Thomas kennengelernt. Er ist sehr langweilig. Aber er hat sich sehr lange ein gutes Einstiegsthema ausgesucht, um jemanden aus heiterem Himmel im Zug anzusprechen: Hey- em- chunnsch us Basel? Naja, wie auch immer, er hats versucht, er hat mich auf 35 geschätzt ich hab ihn nicht korrigiert. Weil er ernsthaft besorgt war um mich. Mein Tag war lang. Dorum, weisch? Aber die Welt ist gut. Sie dreht sich regelmässig in eine Richtung. Der Theorie zufolge. Dass bei einer Unterhaltung von 4 Minuten einem 3 mal der Gesprächsstoff ausgehen kann, ist faszinierend. Wir haben es geschafft. Ich habe es geschafft, meine Station, Sorry, jo klar, bis bald moll...
Stop.
Gang zurückschalten, warten. Realisieren. Denken. Aufholen. Verstehen. Ordnen.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Freitag, 23. Oktober 2009
Es wird viel geredet.
Vorallem um den heissen Brei. Es ist kaum auszuhalten wie viel Scheisse den ganzen Tag gelabert wird! Jedermann und jede Frau hört sich so unsägich gerne selber reden.
Es werden ja auch schöne Dinge gesagt, ja, es werden auch schöne Dinge gesagt...
Blablablablablaaa! Laberlaberlaber!
Weghören geht nicht. Malmende Unterkiefer, schmatzende Mäuler, klappernde Zähne...Die Buchstaben und Worte, Singsänge, unharmonischen Meodien sind Laut, zu laut, und zu leise, unaufhaltsam schleimig, nicht weg zu bekommen, schleichend wie Kriechstrom...
Geschwader...schwadronier...Krümel...brösel...schnatter...klapper...plapper...
Mir klingelt das linke Ohre, mir fällt das Rechte ab. Mein Kiefer ist eingerostet, die Zunge klebt am Gaumen.
Wenn ich meinen Mund öffne, krächzt es. Wenn ich ihn überhaupt auf bekomme. Wenn ich was zu sagen gedenke, bleibt es knapp zwischen meinem Hirn und schleimigen Nasen-hinter-Landschaften hängen. Ich klappere wie ein Fisch im Trockenen. Schnapp. Klapp.
Und auf einmal kommt doch was durch, und scheisse, es ist zu laut. Viel zu laut. Und komisch war es, das, was ich gesagt habe.
Laaaaaber...brösel...blubber...Gulligulliguuuuuu... blablablaaaa...tüdeldideldüüü...quakquakquak
Ich gebe auf.
Ich gebe mich wieder dem Schnattern und Quaken hin....
blöterblöterblööööööööööök...gurrgurr...schwabbel...brabbel... blablablaaa...
Es werden ja auch schöne Dinge gesagt, ja, es werden auch schöne Dinge gesagt...
Blablablablablaaa! Laberlaberlaber!
Weghören geht nicht. Malmende Unterkiefer, schmatzende Mäuler, klappernde Zähne...Die Buchstaben und Worte, Singsänge, unharmonischen Meodien sind Laut, zu laut, und zu leise, unaufhaltsam schleimig, nicht weg zu bekommen, schleichend wie Kriechstrom...
Geschwader...schwadronier...Krümel...brösel...schnatter...klapper...plapper...
Mir klingelt das linke Ohre, mir fällt das Rechte ab. Mein Kiefer ist eingerostet, die Zunge klebt am Gaumen.
Wenn ich meinen Mund öffne, krächzt es. Wenn ich ihn überhaupt auf bekomme. Wenn ich was zu sagen gedenke, bleibt es knapp zwischen meinem Hirn und schleimigen Nasen-hinter-Landschaften hängen. Ich klappere wie ein Fisch im Trockenen. Schnapp. Klapp.
Und auf einmal kommt doch was durch, und scheisse, es ist zu laut. Viel zu laut. Und komisch war es, das, was ich gesagt habe.
Laaaaaber...brösel...blubber...Gulligulliguuuuuu... blablablaaaa...tüdeldideldüüü...quakquakquak
Ich gebe auf.
Ich gebe mich wieder dem Schnattern und Quaken hin....
blöterblöterblööööööööööök...gurrgurr...schwabbel...brabbel... blablablaaa...
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Zeit für:
WERBSCHLEICHUNG
Von wegen, der heiratet Michèle! Da hab ich noch immer ein Wort mitzureden...
Heirate mich Michèle, vergiss den alten Poser!
Heute kaufen. Greis "3"
mhmm.
Von wegen, der heiratet Michèle! Da hab ich noch immer ein Wort mitzureden...
Heirate mich Michèle, vergiss den alten Poser!
Heute kaufen. Greis "3"
mhmm.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Wie heisst du mein...
"Jetzt hör mal auf dich wie Juan zu benehmen!" "Wer zum Teufel ist Juan? Und was tut der?" "Das ist... naja... das ist unser Duschvorhang- der klebt sich auch immer so fest und will kuscheln und ist total aufdringlich..."
"Seid dem die Sicherung mal rausgeflogen war, hebt der Milan noch mühevoller ab als vorher."
"Seid der Kranich tot ist, haben wir die Scientology im Haus. Und die Mafia" Andere sagen: "Nein, die alte ist kaputt, da haben wir uns eine neue Waschmaschine gekauft..."
"Ich glaube wir sollten Miss Bobinsky vom Balkon reinholen, die erfriert uns da draussen. Wollen wir sie in den Keller sperren?"
"Macht Skratch einen Winterschlaf?"
"Wie hiess diese Pflanze nochmals?" "Zucchetti Setzling" "Hach Quatsch... aaah, Lucien- wegen Collignon und seinem Gemüse..."
Ich finde wir sollten Patenschaften vergeben. Patenschaften für Kühlschränke und Kaffeetassen, Bratpfannen und Kopfkissenbezüge...?
"Seid dem die Sicherung mal rausgeflogen war, hebt der Milan noch mühevoller ab als vorher."
"Seid der Kranich tot ist, haben wir die Scientology im Haus. Und die Mafia" Andere sagen: "Nein, die alte ist kaputt, da haben wir uns eine neue Waschmaschine gekauft..."
"Ich glaube wir sollten Miss Bobinsky vom Balkon reinholen, die erfriert uns da draussen. Wollen wir sie in den Keller sperren?"
"Macht Skratch einen Winterschlaf?"
"Wie hiess diese Pflanze nochmals?" "Zucchetti Setzling" "Hach Quatsch... aaah, Lucien- wegen Collignon und seinem Gemüse..."
Ich finde wir sollten Patenschaften vergeben. Patenschaften für Kühlschränke und Kaffeetassen, Bratpfannen und Kopfkissenbezüge...?
Freitag, 18. September 2009
"Red nicht so mit mir, bitte"
"Wie...so?"
"So wie du mit Menschen sprichst, die dich nicht verstehen."
"So... und du verstehst mich, oder was?"
"Nein, aber ich bemühe mich darum...Macht das nicht einen Unterschied?"
"Wie...so?"
"So wie du mit Menschen sprichst, die dich nicht verstehen."
"So... und du verstehst mich, oder was?"
"Nein, aber ich bemühe mich darum...Macht das nicht einen Unterschied?"
Montag, 7. September 2009
TMB
...weil ich sie hasse und liebe und nicht verstehe.

Aber weisst du was, Trudy? Ich wohne zwischen zwei Kirchen, die in leichtem Abstand nacheinander bimmeln bis zu Ohnmacht.
Deine Kreuzworträtsel sind grandios, auch wenn sie mich fühlen lassen wie der letzte Plödmann der Welt.
(wichtiger Beitrag, ich weis, aber besser als nix...)

Aber weisst du was, Trudy? Ich wohne zwischen zwei Kirchen, die in leichtem Abstand nacheinander bimmeln bis zu Ohnmacht.
Deine Kreuzworträtsel sind grandios, auch wenn sie mich fühlen lassen wie der letzte Plödmann der Welt.
(wichtiger Beitrag, ich weis, aber besser als nix...)
Sonntag, 6. September 2009
Dienstag, 11. August 2009
Krawall
Neuster Gemütsausbruchsbericht, ausgedrückt in bekloppten YouTube Filmchen-
möglichst laut, schrääg, überdreht und Remmidemmi halt...
(solange ich die Worte nicht selber finde... es tuets mir leid....)
möglichst laut, schrääg, überdreht und Remmidemmi halt...
(solange ich die Worte nicht selber finde... es tuets mir leid....)
Samstag, 8. August 2009
Teilzeithippie?
Du fragst mich wie`s mir geht?
Und du interessierst dich tatsächlich für die Antwort?
Bittesehr:
meine Freundin Eve ist aktiv
denkt immer positiv
kennt kein Stimmungstief
ihr Freund Steve ist sportiv
sie ist porentief
rein und attraktiv
sie ist kreativ, dekorativ
sensitiv, sie lebt intensiv
für die Art wie mich das ankotzt
gibt´s kein Adjektiv
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
doch bei Eve
geht nie ’was schief
sie ist sehr kommunikativ
überzeugt argumentativ
instinktiv
meistert Eve
spielend den Beruf
und den Alltagsmief
sie ist progressiv, alternativ
innovativ, sehr impulsiv
geschickt und effektiv
ich hasse sie abgrundtief
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
wär’ ich Eve, hätt’ ich Steve
mein Leben wär’ erfüllt
und nicht so primitiv
wäre, würde, rein fiktiv
was wär’, wenn’s für mich besser lief
vollkommen bin ich leider nur
im Konjunktiv
seh’ ich Eve, macht mich das aggressiv
treff’ ich Eve, wechsle ich die Straßenseite und zwar demonstrativ
Anette Louisian (Teilzeithippie) "Eve"
Und du interessierst dich tatsächlich für die Antwort?
Bittesehr:
meine Freundin Eve ist aktiv
denkt immer positiv
kennt kein Stimmungstief
ihr Freund Steve ist sportiv
sie ist porentief
rein und attraktiv
sie ist kreativ, dekorativ
sensitiv, sie lebt intensiv
für die Art wie mich das ankotzt
gibt´s kein Adjektiv
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
doch bei Eve
geht nie ’was schief
sie ist sehr kommunikativ
überzeugt argumentativ
instinktiv
meistert Eve
spielend den Beruf
und den Alltagsmief
sie ist progressiv, alternativ
innovativ, sehr impulsiv
geschickt und effektiv
ich hasse sie abgrundtief
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
wär’ ich Eve, hätt’ ich Steve
mein Leben wär’ erfüllt
und nicht so primitiv
wäre, würde, rein fiktiv
was wär’, wenn’s für mich besser lief
vollkommen bin ich leider nur
im Konjunktiv
seh’ ich Eve, macht mich das aggressiv
treff’ ich Eve, wechsle ich die Straßenseite und zwar demonstrativ
Anette Louisian (Teilzeithippie) "Eve"
Freitag, 7. August 2009
12:34:65 7/8/9
und Freitag.
Ich habe meinem Leben noch etwas Farbe entzogen. Wer sich nicht entscheiden kann, entfernt einfach die Möglichkeiten. Wo ist jetzt meine Haarfarbe bitteschön? Ist sie beleidigt, jetzt, und wächst nimmermehr nach? Wir werden sehn.
Ich frage mich und in der nächsten Sekunde auch, und zwar, was ich mich die Sekunde zuvor gefragt habe.
Ich fang was zu erzählen an und hab kurz danach keine Lust mehr und weis vorallem nicht mehr was es war.
Ich vergesse, dass es warm ist drausen, und dass das schön ist.
Ich denke es regnet, wenn die Nachbarin von Oben die Pflanzen giesst.
Ich trage Gegenstände hin und her, nur um das Gefühl zu haben, ein Ziel zu haben
Ich trage zwei Uhren die beide nicht funktionieren, und ich nicht erkennen würde wenn ich es kontrollieren würde, was ich nicht tue.
Komische Zeit.
Hätte ich ein Gewissen, wäre es betrunken. -ich muss jetzt zu Peter dem Heiteren da hin wo sich Fuchs und Fox Gute Nacht sagen. Genau, das weis ich noch...
Ich habe meinem Leben noch etwas Farbe entzogen. Wer sich nicht entscheiden kann, entfernt einfach die Möglichkeiten. Wo ist jetzt meine Haarfarbe bitteschön? Ist sie beleidigt, jetzt, und wächst nimmermehr nach? Wir werden sehn.
Ich frage mich und in der nächsten Sekunde auch, und zwar, was ich mich die Sekunde zuvor gefragt habe.
Ich fang was zu erzählen an und hab kurz danach keine Lust mehr und weis vorallem nicht mehr was es war.
Ich vergesse, dass es warm ist drausen, und dass das schön ist.
Ich denke es regnet, wenn die Nachbarin von Oben die Pflanzen giesst.
Ich trage Gegenstände hin und her, nur um das Gefühl zu haben, ein Ziel zu haben
Ich trage zwei Uhren die beide nicht funktionieren, und ich nicht erkennen würde wenn ich es kontrollieren würde, was ich nicht tue.
Komische Zeit.
Hätte ich ein Gewissen, wäre es betrunken. -ich muss jetzt zu Peter dem Heiteren da hin wo sich Fuchs und Fox Gute Nacht sagen. Genau, das weis ich noch...
Dienstag, 4. August 2009
Von verlorenen Gedanken in Weltmeeren aus Salz, Süssstoffen und Schokoladepulver.
Wer redet wovon und warum alle gleichzeitig wenn keiner da ist?
Warum ist keiner da?
Wer putzt dann auf, wenn ich explodiere?
Wer nimmt den Platz ein, wenn ich implodiere?
Was also mache ich genau hier?
Hier genau?
Spinn nicht rum, das andere Organ tut auch seinen Nutzen.
Eines verdaut für dich.
Eines filtert das Gift aus.
Eines hält für dich den Atem an.
Eines schlägt dein Blut.
Eines nimmt sich deiner Gedanken an.
Andere kümmern sich um Probleme die ich gar nicht hätte ohne sie, oder umgekehrt.
Eigentlich ist für alle Fälle gesorgt.
Und jeder hat sein Plätzchen. Die einen mit, die anderen ohne Schokolade.
Platz da. Platz.
Platz in der Lunge Platz im Gehirn. Platz im Herzen, Platz im Gefühlschaos. Platz in mir. Platz aus mir raus.
Auf ein neues Gedankenunfälle aller Art, die mir das Schreiben ganz schön schwer machen... Neue Schreibmaschine neues Glück? Neues Glück neue Schrift? Neue Schrift neues ich. Neues ich neue Luftblasenprobleme. Luft. Jah, Luft brauche ich. Und Platz. Hab ich schon erwähnt, dass mir nach Platz ist? Platz. Plätzen. Platzen. Plätzchen...
Warum ist keiner da?
Wer putzt dann auf, wenn ich explodiere?
Wer nimmt den Platz ein, wenn ich implodiere?
Was also mache ich genau hier?
Hier genau?
Spinn nicht rum, das andere Organ tut auch seinen Nutzen.
Eines verdaut für dich.
Eines filtert das Gift aus.
Eines hält für dich den Atem an.
Eines schlägt dein Blut.
Eines nimmt sich deiner Gedanken an.
Andere kümmern sich um Probleme die ich gar nicht hätte ohne sie, oder umgekehrt.
Eigentlich ist für alle Fälle gesorgt.
Und jeder hat sein Plätzchen. Die einen mit, die anderen ohne Schokolade.
Platz da. Platz.
Platz in der Lunge Platz im Gehirn. Platz im Herzen, Platz im Gefühlschaos. Platz in mir. Platz aus mir raus.
Auf ein neues Gedankenunfälle aller Art, die mir das Schreiben ganz schön schwer machen... Neue Schreibmaschine neues Glück? Neues Glück neue Schrift? Neue Schrift neues ich. Neues ich neue Luftblasenprobleme. Luft. Jah, Luft brauche ich. Und Platz. Hab ich schon erwähnt, dass mir nach Platz ist? Platz. Plätzen. Platzen. Plätzchen...
Samstag, 25. Juli 2009
Cor-aline
Los, frag mich was mein Lieblingsfilm ist! Tu es!
Es liegt mir nicht eigentlich im Blut Anweisungen grosszügig zu verstreuen, aber das durfte ich glücklicherweise die letzten 2 Wochen üben, darum bin ich grad im Schwung euch zu sagen: Guckt euch Coraline an! Und versprecht mir eins, wartet entweder darauf dass er im Kino anläuft (D/ 13.August), oder wenn ihr ihn im Netz gucken müsst, dann bitteschön in ner äusserst anständigen Qualität, jah?
Und nochwas: bitte verbringt Stunden damit im Netz nach Filmchen zu diesem grossartigen Film zu gucken. Das haut euch um.
Coraline
B-B-Buttons?
Und meine "zwei" Lieblinge:
Beet?
Es liegt mir nicht eigentlich im Blut Anweisungen grosszügig zu verstreuen, aber das durfte ich glücklicherweise die letzten 2 Wochen üben, darum bin ich grad im Schwung euch zu sagen: Guckt euch Coraline an! Und versprecht mir eins, wartet entweder darauf dass er im Kino anläuft (D/ 13.August), oder wenn ihr ihn im Netz gucken müsst, dann bitteschön in ner äusserst anständigen Qualität, jah?
Und nochwas: bitte verbringt Stunden damit im Netz nach Filmchen zu diesem grossartigen Film zu gucken. Das haut euch um.
Coraline
B-B-Buttons?
Und meine "zwei" Lieblinge:
Beet?
Sonntag, 5. Juli 2009
Ein ganz normaler Tag
...im Leben einer falschen Blondine?
- - -
Faszinierenderweise ist alles, was ich machen wollte getan. Kopfsprung in die Arbeit. Ich fühle mich elend. Hab Erinnerungslücken im Ablauf der Dinge die ich erledigt zu haben scheine. Aber trotzdem bin ich jetzt nicht zu spät dran, wenn ich gehe. Was ich tue.
- - -
Für den Schokoladenkuchen habe ich mich schnell entschieden. Er lacht viel strahlender als die anderen Kuchen. Und er repräsentiert ja auch den Grund, morgens aufzustehen. Also kommt er mit. Und die Sonne will ich auch mitnehmen. Ich kenne das Wetter von Dort.
- - -
Ein besorgtes Augenpaar schwebt über mir. Eine Flasche mit Wasser wird mir an die Lippen geführt. "Trinken sie" "Fühlen sie sich besser?" - "Ja" murmle ich und frage mich was los ist. Etwas rattert. Der Zug. "Wo sind wir?"
- - -
Er grinst mich an und brabbelt auf französisch los. Normalerweise verstehe ich in solchen Augenblicken kein einziges Wort Französisch mehr, aber irgendwie ist es reizend, dass er meinen Sonnenblumenstock für mich tragen will. Das "Hello pretty girl" vom Nächsten- drei Meter weiter- erscheint dagegen ziemlich platt, also lass ich auch ihn im Regen stehen. Unterdessen giesst es aus Kübeln und ich fühle wie sich meine Haare anfangen zu kräuseln.
- - -
Ich bin da und freue mich.
Begrüssen, gucken, wundern, bewundern. Die zitternden Beine unter dem Tisch verstecken. Kätzchen gedankenverloren unter dem Kinn kraulen. Ab und zu im falschen Moment lachen.
- - -
Ich bin da und man kann durch mich hindurch gucken. Ich will bleiben und unsichtbar sein.
- - -
Auf ein Nächstes. Alles ist zu spät. Die Zombies auf der Strasse und den Plätzen in der Innenstadt machen mir Angst. Ich plage mich mit dem Gedanken, ob etwas was gerissen ist, wieder zusammen wachsen kann oder ob es jemals ganz war, ganz werden kann, während ich zwei Zombies beim Pudern der Nasenspitze, Stirn und Kinnpartie zuschaue. Ich grüble tief in meinem Gehirn und suche nach Antworten auf Fragen die ich mich gar nicht zu stellen getraue, während andere Zombies eine Reihe vor mir sich beinahe gegenseitig auffressen. Ihre Ohrringe und Klamotten machen mir Angst. Auch ihr Make-up. Und ihre Töne, die sie von sich geben. Sie ergeben beim besten Willen keinen harmonischen Klangteppich in meinen Ohren.
- - -
Ich traue weder mir noch der Wahrheit, während ich versuche Kopflos das letzte Stück zu Fuss zu gehen. Es ist wahr, dass ich in diesem Moment für ein fremdes Lächeln mein letztes Hemd geben würde. Nur würde ich es nicht bemerken. Denn eigentlich steckt das -für diesen Moment- Richtige in meinem Hinterkopf.
- - -
Auf in die nächste Runde. Ich begrüsse, ich lache, ich schwitze, ich rege mich künstlich auf über die Musik. Nur weil es zur Gewohnheit geworden ist. Es erinnert an Früher. Da, wo es für Momente zu schön war, um nicht einen Grund finden zu müssen, über etwas lästern zu können. Ich tanze und schwitze. Ich gucke, staune, grinse und freue mich. Ich trinke.
- - -
Es sieht so aus, als sollte man sich langsam auf den Weg nach Hause machen. Denn wer nicht am knutschen ist, der hängt über einem Kübel oder Klo und kotzt. Idealer Zeitpunkt.
- - -
Es ist ziemlich still. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, nach Hause zu kommen. Irgendwie hat die Party kalte Oberarme und ein Brummen in den Ohren hinterlassen, zusammen mit einer beklemmenden Einsamkeit.
- - -
Er schwankt enorm. Nach ein paar Schritten findet er sich auf der Strasse wieder, bleibt irritiert stehen, schwenkt Richtung Bürgersteig und knapp an einer Stange vorbei. "Sorry?" "Entschuldigung?" "Hei, Schönheit?" " Hei, was hörst du für hammer Sound?" Ich ergebe mich, drehe mich um und versuche durch seine Wand einer Alkoholfahne zu dringen: "bonobo" - "Wie? Was? Hö" "mann hast du schöne Augen" - "Jaja" Sag ich und kritzle ihm `bonobo`auf den Unterarm. Still in mich hinein grinsend beschleunige ich wieder meinen Schritt, lass sein Gebrabbel hinter mir und freue mich auf den Moment in ein paar Stunden, den ich nicht miterleben werde, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen und sich verwundert im Internet über die Buchstaben auf seinem Arm schlau macht.
- - -
Da steht er vor mir. "Das ist schön." Er meint wohl Feist, welche mir in diesem Moment `the park`vorsingt. "Tanzt du mit mir?" Was soll ich sagen, ich bin schon begraben in seinen Armen. Wir tanzen vertraut bist zum Ende des Songs. Er gibt mir einen Kuss, der mehr ein Streifen zweier Lippen ist und wir gehen unseren Weges.
- - -
Die fürsorglich gehegten und gepflegten Rosen im Nachbarsgarten treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich tauche meine Hand in den Lavendel und fühle mich wie jemand anders. Der Duft ist betörend. Er ist himmelschreiend fies. Weil er sich so lieblich gibt.
- - -
Ich verabscheue nichts mehr in diesem Moment, als die geliebte Einsamkeit.
Bleibe mir fern, umhülle mich.
- - -
Ich fühle keine Hand, welche die meine hält. Obwohl sie nach Lavendel duftet.
- - -
- - -
Faszinierenderweise ist alles, was ich machen wollte getan. Kopfsprung in die Arbeit. Ich fühle mich elend. Hab Erinnerungslücken im Ablauf der Dinge die ich erledigt zu haben scheine. Aber trotzdem bin ich jetzt nicht zu spät dran, wenn ich gehe. Was ich tue.
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Für den Schokoladenkuchen habe ich mich schnell entschieden. Er lacht viel strahlender als die anderen Kuchen. Und er repräsentiert ja auch den Grund, morgens aufzustehen. Also kommt er mit. Und die Sonne will ich auch mitnehmen. Ich kenne das Wetter von Dort.
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Ein besorgtes Augenpaar schwebt über mir. Eine Flasche mit Wasser wird mir an die Lippen geführt. "Trinken sie" "Fühlen sie sich besser?" - "Ja" murmle ich und frage mich was los ist. Etwas rattert. Der Zug. "Wo sind wir?"
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Er grinst mich an und brabbelt auf französisch los. Normalerweise verstehe ich in solchen Augenblicken kein einziges Wort Französisch mehr, aber irgendwie ist es reizend, dass er meinen Sonnenblumenstock für mich tragen will. Das "Hello pretty girl" vom Nächsten- drei Meter weiter- erscheint dagegen ziemlich platt, also lass ich auch ihn im Regen stehen. Unterdessen giesst es aus Kübeln und ich fühle wie sich meine Haare anfangen zu kräuseln.
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Ich bin da und freue mich.
Begrüssen, gucken, wundern, bewundern. Die zitternden Beine unter dem Tisch verstecken. Kätzchen gedankenverloren unter dem Kinn kraulen. Ab und zu im falschen Moment lachen.
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Ich bin da und man kann durch mich hindurch gucken. Ich will bleiben und unsichtbar sein.
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Auf ein Nächstes. Alles ist zu spät. Die Zombies auf der Strasse und den Plätzen in der Innenstadt machen mir Angst. Ich plage mich mit dem Gedanken, ob etwas was gerissen ist, wieder zusammen wachsen kann oder ob es jemals ganz war, ganz werden kann, während ich zwei Zombies beim Pudern der Nasenspitze, Stirn und Kinnpartie zuschaue. Ich grüble tief in meinem Gehirn und suche nach Antworten auf Fragen die ich mich gar nicht zu stellen getraue, während andere Zombies eine Reihe vor mir sich beinahe gegenseitig auffressen. Ihre Ohrringe und Klamotten machen mir Angst. Auch ihr Make-up. Und ihre Töne, die sie von sich geben. Sie ergeben beim besten Willen keinen harmonischen Klangteppich in meinen Ohren.
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Ich traue weder mir noch der Wahrheit, während ich versuche Kopflos das letzte Stück zu Fuss zu gehen. Es ist wahr, dass ich in diesem Moment für ein fremdes Lächeln mein letztes Hemd geben würde. Nur würde ich es nicht bemerken. Denn eigentlich steckt das -für diesen Moment- Richtige in meinem Hinterkopf.
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Auf in die nächste Runde. Ich begrüsse, ich lache, ich schwitze, ich rege mich künstlich auf über die Musik. Nur weil es zur Gewohnheit geworden ist. Es erinnert an Früher. Da, wo es für Momente zu schön war, um nicht einen Grund finden zu müssen, über etwas lästern zu können. Ich tanze und schwitze. Ich gucke, staune, grinse und freue mich. Ich trinke.
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Es sieht so aus, als sollte man sich langsam auf den Weg nach Hause machen. Denn wer nicht am knutschen ist, der hängt über einem Kübel oder Klo und kotzt. Idealer Zeitpunkt.
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Es ist ziemlich still. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, nach Hause zu kommen. Irgendwie hat die Party kalte Oberarme und ein Brummen in den Ohren hinterlassen, zusammen mit einer beklemmenden Einsamkeit.
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Er schwankt enorm. Nach ein paar Schritten findet er sich auf der Strasse wieder, bleibt irritiert stehen, schwenkt Richtung Bürgersteig und knapp an einer Stange vorbei. "Sorry?" "Entschuldigung?" "Hei, Schönheit?" " Hei, was hörst du für hammer Sound?" Ich ergebe mich, drehe mich um und versuche durch seine Wand einer Alkoholfahne zu dringen: "bonobo" - "Wie? Was? Hö" "mann hast du schöne Augen" - "Jaja" Sag ich und kritzle ihm `bonobo`auf den Unterarm. Still in mich hinein grinsend beschleunige ich wieder meinen Schritt, lass sein Gebrabbel hinter mir und freue mich auf den Moment in ein paar Stunden, den ich nicht miterleben werde, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen und sich verwundert im Internet über die Buchstaben auf seinem Arm schlau macht.
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Da steht er vor mir. "Das ist schön." Er meint wohl Feist, welche mir in diesem Moment `the park`vorsingt. "Tanzt du mit mir?" Was soll ich sagen, ich bin schon begraben in seinen Armen. Wir tanzen vertraut bist zum Ende des Songs. Er gibt mir einen Kuss, der mehr ein Streifen zweier Lippen ist und wir gehen unseren Weges.
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Die fürsorglich gehegten und gepflegten Rosen im Nachbarsgarten treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich tauche meine Hand in den Lavendel und fühle mich wie jemand anders. Der Duft ist betörend. Er ist himmelschreiend fies. Weil er sich so lieblich gibt.
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Ich verabscheue nichts mehr in diesem Moment, als die geliebte Einsamkeit.
Bleibe mir fern, umhülle mich.
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Ich fühle keine Hand, welche die meine hält. Obwohl sie nach Lavendel duftet.
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