Los, frag mich was mein Lieblingsfilm ist! Tu es!
Es liegt mir nicht eigentlich im Blut Anweisungen grosszügig zu verstreuen, aber das durfte ich glücklicherweise die letzten 2 Wochen üben, darum bin ich grad im Schwung euch zu sagen: Guckt euch Coraline an! Und versprecht mir eins, wartet entweder darauf dass er im Kino anläuft (D/ 13.August), oder wenn ihr ihn im Netz gucken müsst, dann bitteschön in ner äusserst anständigen Qualität, jah?
Und nochwas: bitte verbringt Stunden damit im Netz nach Filmchen zu diesem grossartigen Film zu gucken. Das haut euch um.
Coraline
B-B-Buttons?
Und meine "zwei" Lieblinge:
Beet?
Samstag, 25. Juli 2009
Sonntag, 5. Juli 2009
Ein ganz normaler Tag
...im Leben einer falschen Blondine?
- - -
Faszinierenderweise ist alles, was ich machen wollte getan. Kopfsprung in die Arbeit. Ich fühle mich elend. Hab Erinnerungslücken im Ablauf der Dinge die ich erledigt zu haben scheine. Aber trotzdem bin ich jetzt nicht zu spät dran, wenn ich gehe. Was ich tue.
- - -
Für den Schokoladenkuchen habe ich mich schnell entschieden. Er lacht viel strahlender als die anderen Kuchen. Und er repräsentiert ja auch den Grund, morgens aufzustehen. Also kommt er mit. Und die Sonne will ich auch mitnehmen. Ich kenne das Wetter von Dort.
- - -
Ein besorgtes Augenpaar schwebt über mir. Eine Flasche mit Wasser wird mir an die Lippen geführt. "Trinken sie" "Fühlen sie sich besser?" - "Ja" murmle ich und frage mich was los ist. Etwas rattert. Der Zug. "Wo sind wir?"
- - -
Er grinst mich an und brabbelt auf französisch los. Normalerweise verstehe ich in solchen Augenblicken kein einziges Wort Französisch mehr, aber irgendwie ist es reizend, dass er meinen Sonnenblumenstock für mich tragen will. Das "Hello pretty girl" vom Nächsten- drei Meter weiter- erscheint dagegen ziemlich platt, also lass ich auch ihn im Regen stehen. Unterdessen giesst es aus Kübeln und ich fühle wie sich meine Haare anfangen zu kräuseln.
- - -
Ich bin da und freue mich.
Begrüssen, gucken, wundern, bewundern. Die zitternden Beine unter dem Tisch verstecken. Kätzchen gedankenverloren unter dem Kinn kraulen. Ab und zu im falschen Moment lachen.
- - -
Ich bin da und man kann durch mich hindurch gucken. Ich will bleiben und unsichtbar sein.
- - -
Auf ein Nächstes. Alles ist zu spät. Die Zombies auf der Strasse und den Plätzen in der Innenstadt machen mir Angst. Ich plage mich mit dem Gedanken, ob etwas was gerissen ist, wieder zusammen wachsen kann oder ob es jemals ganz war, ganz werden kann, während ich zwei Zombies beim Pudern der Nasenspitze, Stirn und Kinnpartie zuschaue. Ich grüble tief in meinem Gehirn und suche nach Antworten auf Fragen die ich mich gar nicht zu stellen getraue, während andere Zombies eine Reihe vor mir sich beinahe gegenseitig auffressen. Ihre Ohrringe und Klamotten machen mir Angst. Auch ihr Make-up. Und ihre Töne, die sie von sich geben. Sie ergeben beim besten Willen keinen harmonischen Klangteppich in meinen Ohren.
- - -
Ich traue weder mir noch der Wahrheit, während ich versuche Kopflos das letzte Stück zu Fuss zu gehen. Es ist wahr, dass ich in diesem Moment für ein fremdes Lächeln mein letztes Hemd geben würde. Nur würde ich es nicht bemerken. Denn eigentlich steckt das -für diesen Moment- Richtige in meinem Hinterkopf.
- - -
Auf in die nächste Runde. Ich begrüsse, ich lache, ich schwitze, ich rege mich künstlich auf über die Musik. Nur weil es zur Gewohnheit geworden ist. Es erinnert an Früher. Da, wo es für Momente zu schön war, um nicht einen Grund finden zu müssen, über etwas lästern zu können. Ich tanze und schwitze. Ich gucke, staune, grinse und freue mich. Ich trinke.
- - -
Es sieht so aus, als sollte man sich langsam auf den Weg nach Hause machen. Denn wer nicht am knutschen ist, der hängt über einem Kübel oder Klo und kotzt. Idealer Zeitpunkt.
- - -
Es ist ziemlich still. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, nach Hause zu kommen. Irgendwie hat die Party kalte Oberarme und ein Brummen in den Ohren hinterlassen, zusammen mit einer beklemmenden Einsamkeit.
- - -
Er schwankt enorm. Nach ein paar Schritten findet er sich auf der Strasse wieder, bleibt irritiert stehen, schwenkt Richtung Bürgersteig und knapp an einer Stange vorbei. "Sorry?" "Entschuldigung?" "Hei, Schönheit?" " Hei, was hörst du für hammer Sound?" Ich ergebe mich, drehe mich um und versuche durch seine Wand einer Alkoholfahne zu dringen: "bonobo" - "Wie? Was? Hö" "mann hast du schöne Augen" - "Jaja" Sag ich und kritzle ihm `bonobo`auf den Unterarm. Still in mich hinein grinsend beschleunige ich wieder meinen Schritt, lass sein Gebrabbel hinter mir und freue mich auf den Moment in ein paar Stunden, den ich nicht miterleben werde, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen und sich verwundert im Internet über die Buchstaben auf seinem Arm schlau macht.
- - -
Da steht er vor mir. "Das ist schön." Er meint wohl Feist, welche mir in diesem Moment `the park`vorsingt. "Tanzt du mit mir?" Was soll ich sagen, ich bin schon begraben in seinen Armen. Wir tanzen vertraut bist zum Ende des Songs. Er gibt mir einen Kuss, der mehr ein Streifen zweier Lippen ist und wir gehen unseren Weges.
- - -
Die fürsorglich gehegten und gepflegten Rosen im Nachbarsgarten treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich tauche meine Hand in den Lavendel und fühle mich wie jemand anders. Der Duft ist betörend. Er ist himmelschreiend fies. Weil er sich so lieblich gibt.
- - -
Ich verabscheue nichts mehr in diesem Moment, als die geliebte Einsamkeit.
Bleibe mir fern, umhülle mich.
- - -
Ich fühle keine Hand, welche die meine hält. Obwohl sie nach Lavendel duftet.
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Faszinierenderweise ist alles, was ich machen wollte getan. Kopfsprung in die Arbeit. Ich fühle mich elend. Hab Erinnerungslücken im Ablauf der Dinge die ich erledigt zu haben scheine. Aber trotzdem bin ich jetzt nicht zu spät dran, wenn ich gehe. Was ich tue.
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Für den Schokoladenkuchen habe ich mich schnell entschieden. Er lacht viel strahlender als die anderen Kuchen. Und er repräsentiert ja auch den Grund, morgens aufzustehen. Also kommt er mit. Und die Sonne will ich auch mitnehmen. Ich kenne das Wetter von Dort.
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Ein besorgtes Augenpaar schwebt über mir. Eine Flasche mit Wasser wird mir an die Lippen geführt. "Trinken sie" "Fühlen sie sich besser?" - "Ja" murmle ich und frage mich was los ist. Etwas rattert. Der Zug. "Wo sind wir?"
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Er grinst mich an und brabbelt auf französisch los. Normalerweise verstehe ich in solchen Augenblicken kein einziges Wort Französisch mehr, aber irgendwie ist es reizend, dass er meinen Sonnenblumenstock für mich tragen will. Das "Hello pretty girl" vom Nächsten- drei Meter weiter- erscheint dagegen ziemlich platt, also lass ich auch ihn im Regen stehen. Unterdessen giesst es aus Kübeln und ich fühle wie sich meine Haare anfangen zu kräuseln.
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Ich bin da und freue mich.
Begrüssen, gucken, wundern, bewundern. Die zitternden Beine unter dem Tisch verstecken. Kätzchen gedankenverloren unter dem Kinn kraulen. Ab und zu im falschen Moment lachen.
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Ich bin da und man kann durch mich hindurch gucken. Ich will bleiben und unsichtbar sein.
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Auf ein Nächstes. Alles ist zu spät. Die Zombies auf der Strasse und den Plätzen in der Innenstadt machen mir Angst. Ich plage mich mit dem Gedanken, ob etwas was gerissen ist, wieder zusammen wachsen kann oder ob es jemals ganz war, ganz werden kann, während ich zwei Zombies beim Pudern der Nasenspitze, Stirn und Kinnpartie zuschaue. Ich grüble tief in meinem Gehirn und suche nach Antworten auf Fragen die ich mich gar nicht zu stellen getraue, während andere Zombies eine Reihe vor mir sich beinahe gegenseitig auffressen. Ihre Ohrringe und Klamotten machen mir Angst. Auch ihr Make-up. Und ihre Töne, die sie von sich geben. Sie ergeben beim besten Willen keinen harmonischen Klangteppich in meinen Ohren.
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Ich traue weder mir noch der Wahrheit, während ich versuche Kopflos das letzte Stück zu Fuss zu gehen. Es ist wahr, dass ich in diesem Moment für ein fremdes Lächeln mein letztes Hemd geben würde. Nur würde ich es nicht bemerken. Denn eigentlich steckt das -für diesen Moment- Richtige in meinem Hinterkopf.
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Auf in die nächste Runde. Ich begrüsse, ich lache, ich schwitze, ich rege mich künstlich auf über die Musik. Nur weil es zur Gewohnheit geworden ist. Es erinnert an Früher. Da, wo es für Momente zu schön war, um nicht einen Grund finden zu müssen, über etwas lästern zu können. Ich tanze und schwitze. Ich gucke, staune, grinse und freue mich. Ich trinke.
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Es sieht so aus, als sollte man sich langsam auf den Weg nach Hause machen. Denn wer nicht am knutschen ist, der hängt über einem Kübel oder Klo und kotzt. Idealer Zeitpunkt.
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Es ist ziemlich still. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich es schaffen soll, nach Hause zu kommen. Irgendwie hat die Party kalte Oberarme und ein Brummen in den Ohren hinterlassen, zusammen mit einer beklemmenden Einsamkeit.
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Er schwankt enorm. Nach ein paar Schritten findet er sich auf der Strasse wieder, bleibt irritiert stehen, schwenkt Richtung Bürgersteig und knapp an einer Stange vorbei. "Sorry?" "Entschuldigung?" "Hei, Schönheit?" " Hei, was hörst du für hammer Sound?" Ich ergebe mich, drehe mich um und versuche durch seine Wand einer Alkoholfahne zu dringen: "bonobo" - "Wie? Was? Hö" "mann hast du schöne Augen" - "Jaja" Sag ich und kritzle ihm `bonobo`auf den Unterarm. Still in mich hinein grinsend beschleunige ich wieder meinen Schritt, lass sein Gebrabbel hinter mir und freue mich auf den Moment in ein paar Stunden, den ich nicht miterleben werde, wenn er seinen Rausch ausgeschlafen und sich verwundert im Internet über die Buchstaben auf seinem Arm schlau macht.
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Da steht er vor mir. "Das ist schön." Er meint wohl Feist, welche mir in diesem Moment `the park`vorsingt. "Tanzt du mit mir?" Was soll ich sagen, ich bin schon begraben in seinen Armen. Wir tanzen vertraut bist zum Ende des Songs. Er gibt mir einen Kuss, der mehr ein Streifen zweier Lippen ist und wir gehen unseren Weges.
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Die fürsorglich gehegten und gepflegten Rosen im Nachbarsgarten treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich tauche meine Hand in den Lavendel und fühle mich wie jemand anders. Der Duft ist betörend. Er ist himmelschreiend fies. Weil er sich so lieblich gibt.
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Ich verabscheue nichts mehr in diesem Moment, als die geliebte Einsamkeit.
Bleibe mir fern, umhülle mich.
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Ich fühle keine Hand, welche die meine hält. Obwohl sie nach Lavendel duftet.
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