Während die Welt lauter und schriller und bunter wird, werden wir Menschen leiser.
Keiner schreit mehr.
Wer traut sich schon noch laut zu werden.
Wir Schweizerländler sind die Schlimmsten. Die Städter noch schlimmer als die Landeier (das darf ich sagen, ich bin beides), die Vollschweizer schlimmer als diejenigen die sich glücklich darüber schätzen können, südländisches Blut in ihren Adern fliessend zu wissen (ich liebe das grosse Generalisieren...). Zurückhaltend und immer bedacht darauf, was wohl der Nachbar denken könnte. Zu schüchtern und darauf bedacht, sich auf keinen Fall in irgendeiner Weise neben die Norm zu bewegen. Auffallen? Lieber nicht. Der Ruf. Die Familie. Der Freundeskreis. Mein Gott, die Arbeit. Der Chef. Wenn der das wüsste. Lieber nicht. Und wenn man richtig Pech hat, dann ist noch einer mit dem iPhone dabei und stellt ein Video von allfälligen Fehlritten auf Facebook. Oder seinen Blog. Oder TilllateMyspaceStudiVZFestzeitVimeoPicasaSchwarzelistekra.ch2.0
Werden wir leiser, weil die Welt zu laut ist? Warum schreien wir nicht zurück?
Was passiert denn mit all den Emotionen, die eigentlich raus aus einem müssten? Wir staunen konzentriert darüber wie alles den Bach herunter geht. Wie Dinge passieren die unglaublich sind und alles was wir machen ist leise staunend daneben zu stehen und uns darüber zu wundern, dass sie passieren.
Nicht einmal im Bett wird mehr geschrien. Das kann doch nichts Gutes sein...
Dienstag, 26. Mai 2009
It`s getting late
I think my time has come...
Ich zähle die Stunden, und es sind zu viele.
Ich sehe es an dem vielen Papier. Ich merke es an dem heissen Laptop. Ich sehe es an meiner Packung Zigaretten. Ich fühle es in meinem Nacken. Ich sehe es an den Falten. Ich sehe es an den dunklen Schatten. Ich sehe es an dem Altglas. Ich sehe es an den leeren Packungen, ausgefressen. Angeknabbert. Leergefegt. Ausgemerzt.
I need to sleep.
to late.
Another sleepless night?
Ich zähle die Stunden, und es sind zu viele.
Ich sehe es an dem vielen Papier. Ich merke es an dem heissen Laptop. Ich sehe es an meiner Packung Zigaretten. Ich fühle es in meinem Nacken. Ich sehe es an den Falten. Ich sehe es an den dunklen Schatten. Ich sehe es an dem Altglas. Ich sehe es an den leeren Packungen, ausgefressen. Angeknabbert. Leergefegt. Ausgemerzt.
I need to sleep.
to late.
Another sleepless night?
Freitag, 22. Mai 2009
going on like this
Nora Born - going on like this from Giannni on Vimeo.
http://myspace.com/noraborn
...lige as a the wind in your hair, or sand under your bare feet...
Donnerstag, 21. Mai 2009
Geh kaputt.
Ich sammle die Scherben anderer zusammen und vergesse, mir dabei Handschuhe anzuziehen... Und jetzt drehe ich mich im Kriese und frage ich mich warum ich mich wundere über die Wunden. Ich überlege mir, wo man Handschuhe findet und ob ich sie mir leisten kann.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
I look so shitty today
Ich habe verschlafen.
Hab halt keine Zeit mehr gehabt, zu duschen. Oder die Haare zu waschen. Geschminkt bin ich nur darum, weil ich mich Gestern Abend in der Frühe im Halbsuff nicht abgeschminkt hatte und sich noch ein paar hartnäckige dunkle Flecken an den Rändern meinen Augen festgeklebt haben, die Nacht über.
Angezogen habe ich auch das, was ich die ganzen Tage zuvor getragen habe. Bis auf den gammligen Kaputzenpulli- den trage ich schon länger.
Das Selbstbewusstsein in Persona. Vom Sockel reissend umwerfend, blendend, wunderschön, gutgelaunt-
und unvorbereitet zu spät dran.
Musst du dann ausgerechnet in diesem Augenblick an dieser bekloppten Haltestelle stehen, und auf den Bus warten?
Nachdem ich dich ein Jahr nicht mehr gesehen hatte? Oder sieben Jahre. Oder noch nie. Noch nie so gut aussehend.
Soko hilft.
Und wie es sich so ergibt:
Aber ich hatte Glück. Du standst alleine da. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da hätte neben dir stehen können...
Hab halt keine Zeit mehr gehabt, zu duschen. Oder die Haare zu waschen. Geschminkt bin ich nur darum, weil ich mich Gestern Abend in der Frühe im Halbsuff nicht abgeschminkt hatte und sich noch ein paar hartnäckige dunkle Flecken an den Rändern meinen Augen festgeklebt haben, die Nacht über.
Angezogen habe ich auch das, was ich die ganzen Tage zuvor getragen habe. Bis auf den gammligen Kaputzenpulli- den trage ich schon länger.
Das Selbstbewusstsein in Persona. Vom Sockel reissend umwerfend, blendend, wunderschön, gutgelaunt-
und unvorbereitet zu spät dran.
Musst du dann ausgerechnet in diesem Augenblick an dieser bekloppten Haltestelle stehen, und auf den Bus warten?
Nachdem ich dich ein Jahr nicht mehr gesehen hatte? Oder sieben Jahre. Oder noch nie. Noch nie so gut aussehend.
Soko hilft.
Und wie es sich so ergibt:
Aber ich hatte Glück. Du standst alleine da. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da hätte neben dir stehen können...
Dienstag, 12. Mai 2009
warten
DAS Schlagwort schlechthin.
Im Moment herrscht das grosse Warten vor.
Füsse stillhalten.
Tee trinken.
Abwarten.
Was bleibt dir anderes übrig.
Du weisst, du kannst nichts dagegen tun.
Im Moment herrscht das grosse Warten vor.
Füsse stillhalten.
Tee trinken.
Abwarten.
Was bleibt dir anderes übrig.
Du weisst, du kannst nichts dagegen tun.
Sonntag, 10. Mai 2009
Da sitze ich nun uns starre den schwarzen Fleck an. Rundherum baut sich alles auf. Es ist schön, es ist farbig, es ist lustig, es ist abwechslungsreich. Und ich warte. Ich warte darauf, dass auch mein Fleck farbig wird.
Freitag, 8. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Ohne Worte
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