Samstag, 31. Januar 2009

Es ist das "wir"!

Es ist das "wir" das einem so wunderbar strategisch fertig machen will. Die Einheit. Die drei Buchstaben, die kein "ich" bilden sondern eine gemeine, gemeinsame Opposition zu allem was einem Nahe oder verbunden sein könnte.
Das "wir", angeboten als starke Schulter ist eine bedrohliche Mauer die sich riesig vor einem aufbaut. "Wir" die Einheit der Guten retten das einsame Pflänzchen das "du" aus lächerlichen zwei Buchstaben.

"Wir`s" sind äusserst bedrohlich. Sie sind übermenschlich, da sie mehr als einer sind. Zwei. Genauergesagt.

Es funktioniert, das "wir"- nach aussen (wohl auch von innen, aber so genau weis ich es nicht; will es wohl nicht wissen, wenn man es normalerweise nur von aussen hinein sieht und als Einheit angeboten bekommt, welche sich gegenseitig stark gegen die Einzahl macht), aber als Person im Singular ist man ihm machtlos ausgesetzt- also:

Sei gewarnt du "du" im Singular und mit zwei Buchstaben. Trete mit Argwohn gegenüber dem einschüchterndem "Wir"

Freitag, 30. Januar 2009

"Wunderschön!"

...mit etwas Stolz schiele ich zuerst auf den Blumenstrauss in meinen Armen, den ich erhobenen Hauptes Richtung Spital trage- schliesslich habe ich aktiv zu dessen Schönheit beigetragen, die Farben und Formen und was es so alles gibt bei diesem Kraut gewählt und allsowas- und dann zu dem Typen, der das Kompliment aussprach- "Ja, die auch..." Grinst er vertohlen und verschwindet um die nächste Ecke...

Freitag, 23. Januar 2009

Ich will

ich will mich drehen, bis ich kotze, hart mit dem kopf am boden aufschlage, nur noch sterne sehe
ich will singen bis ich schreie und bis ich keine Luft mehr habe um weiterzusingen
und bis ich nur noch krächze
ich will zu laut lachen, da wo es den Leuten peinlich ist
und nicht mehr aufhören damit
ich will mich ausziehen und dabei scheisse aussehen können
und dass es mir dabei scheissegal ist
ich will hinein platzen und mich nicht daran stören
dass ich störe
ich will dich küssen, ohne dabei an irgendjemand anderes zu denken,
ohne auf irgendjemanden rücksicht zu nehmen

Dienstag, 20. Januar 2009

Frida motzt!

...und sie kann nicht mehr damit aufhören!

Hat denn das eine Gerechtigkeit? Einen Sinn? Eine höhere Richtigkeit, die ich nicht verstehe?

Ich finde es jedesnfalls zum Hände ringen, über dem Kopf schlagen, ins Feuer halten, brechen, schütteln, verwerfen!

Zu mehr fehlt mir die Energie.

Bin ich zu dumm? Ist Frida zu dumm? Ist die ganze Menschheit zu dumm? Was für ein einfältiger Sauhaufen von grottenschlechten Ideen! Haben wir hier (Irgendwo?)überhaupt irgendetwas geschaffen, produziert, geleistet das einigermassen im Mindesten sinnerfüllt ist? Oder wursteln wir vor uns her und warten darauf, dass wir davon erlöst werden. Immer mit dem scheiss Gedanken im Kopf- Jah, ich und nur ich, bin von besonderer Bedeutung! Sonst währe ich ja nicht ich! Und ich bin ich. Oder auch Frida. Oder Frida ist ich.

Und dann werden wir erlöst. Kämpfen dagegen, ein Leben lang und wissen nicht wogegen wir kämpfen. Lohnt es sich? Muss es sich gar nicht lohnen?

Wie bin ich doch so jung, dumm, Plan- und Ziellos...

Lächle herab auf mich, Frida. Ich lächle hoch zu dir. Du bist so dumm wie ich.

Wie Alle.

Montag, 19. Januar 2009

Du gibst mir das Gefühl als wäre ich es wert, wenn du schnarchst, des Nachts, um mich vor den wilden Tieren zu beschützen.

Und wenn du mich in deinen Armen hältst, als gehörte ich nur dir für die paar Stunden, dann wünsche ich mir nichts anderes mehr, nur für diesen einen, bedeutungslosen und falschen Augenblick.

Mittwoch, 14. Januar 2009

C YOU THERE?



Vielleicht bin ich da gesprächiger, da dies der Grund ist, warum ich hier nicht so gesprächig bin...

Samstag, 3. Januar 2009

Lost

in this world.
in this time.


(Ohne Internet sitze ich in meiner neunen, umwerfenden Wohnung und versuche Kontakt zur Aussenwelt herzustellen. Will ich das überhaupt? Und wie? Mein Handy wehrt sich mit Händen und Füssen dagegen und verweigert sich mir, einen Empfang herzustellen. Oh Wink des Schicksals, dauere an!)

in me.