Freitag, 21. September 2007

Kuchen


Hätt ich doch ein Bild. Von deinem wunderbärlichen Kuchen und meinem Gesicht dazu.
Von den singenden Tischnachbarn und dem händewäschendem Zettelschreiber.
Von den lieben Worten. Von euch allen.

Um es mit öich zu teilen.

Hach was, brauch ich nich, hab öich in minum Herzulin und da lass ich öich nicht mehr raus.
Könnt ihr öich gleich ma abschminken!

Danke. Liebs.

Dienstag, 18. September 2007

Anonymes verdiente Berichterstattung


Spitze.

Auf`s neue habe ich mich in "The bianca Story" verliebt. Ich glaube es manchmal beinahe nicht wie grandios ich sie finde. Da meine Schweister mir ihre Hand verweigert hat, habe ich mich an einem fremden Arm klammern müssen als Anna so gesungen hat, wie sie es manchamal macht; dass mir das Blut in den Adern gefriert und ich Atmungsschwierigkeiten bekomme. Es war ein äusserst netter und verständnissvoller Arm, der mich nur ein Kleinweniglein ausgelacht hat, was nur verständlich ist, eigentlich. Danke jedenfalls diesem Arm. Ausserdem fand ich "Matto" ganz grosse Klasse. Die Erste schweizerdeutschsingende Band die mir gefällt- sehr sogar. Ganz tolle Texte, klasse Sound. "Ganjo" am Freitag waren auch super. Zum Eintauchen und darin Ertrinken.


Ausserdem vergesse ich im Vorfeld immer dass ich die Laufentaler trotz allem ganz doll liiieb habe. Aber sie haben diesen Charme der, in Bier gehüllt, zur absoluten Unwiederstehlichkeit wird.
Wen ich auch gröilich lieb habe, sind die Retterinnen in meiner Not. Mein Liebchen und die Schüdith die mir am Freitag das Leben gerettet haben und Trjina und meine Fernhelferin Anonymes. So ein Service hab ich jetzt also gar nicht erwartet. Ich habe eine Bier-Fern-Spende bekommen, ich bekam das Kompliment "Hei du bisch jo no geil, jooh" Zweifelhaft schmeichelhaft aber Laufentalerisch aufrichtig.


Einzig problematisch; habe mich aufs neue ver- und entliebt. Das ist grauenvoll. Selbstvernichtend und eigentlich nur dumm. Aber ich kann mich nicht dagegen wehren obwohl ich die Folgen und Spätfolgen davon nun langsam ziemlich gut kenne.
Aber ich bin- trotzallem- sozusagen keine Sekunde verloren gegangen.

Dienstag, 11. September 2007

Bier her, Bier her, oder ich fall um...

14. & 15. September 2007
see you there?
löf.

Montag, 10. September 2007

Leidenschaft die Leiden-schafft

...beängstigend wie recht er hat mein lieblings Oldie...



...auch der Clip gefällt mir sehr -einzig störend; Baseldyytsch ist halt nicht mein Liblingsdialekt...

Macht mir Angst, wie recht die Herren haben.

Wann ist eine Illusion denn schon so perfekt, wie sie es in der Vorstellung ist? Ist etwas schon perfekt weil es nicht mehr die Vorstellung ist sondern die- wenn auch nicht perfekte- Realität? Spiele ich die Hauptrolle in meinem Leben, wenn ich von der ehwigen Vorstellerei und Fernträumerei wegkomme in die Realität springe, was Mut braucht und Bauchlandungen voraussetzt und in der Nicht-perfekten Realität lebe?

Die Vorstellung ist -je nach Begabung vielleicht- so umwerfend, dass sie es ist, die zu geniessen ist. Denn der Moment den man sich aufs kleinste ausmalen kann ist in Tat und Wahrheit so kurz und unvorstellbar, dass er scho wieder vorbei ist, wenn man sich darüber im Klaren ist. Wie schön ist es im Üpso zu sitzen mit einem schweren Herz, flatternden Händen, und scheuen Blicken viel zu oft in eine Richtung zu sehen. Dümmste Scherze zu reissen und viel zu laut darüber zu lachen. Die fälschlichen Gedanken vewerfen, sich einreden sich etwas eingeredet zu haben, vermeindliche Zeichen deuten, missdeuten und über Bord werfen. Und sich vorzustellen wie es wäre, wenn es anders wäre. Wie einfach. Wie desillusionierend. Wie schön. Wie gemein.

Unheilvoll

Finde ich das ganze.

Hauptrolle spielen ist nicht einfach. Besonders im eigenen Leben. Macht mir nicht Angst mit euren unheilvollen Geanken und Blicken. Ich bin nicht dafür geschaffen die Scheinwerfer auf mich gerichtet zu ertragen.
Viel zu empfindlich für Zeichen und Deutungen, viel zu sensibel für Abfuhren und Rückschläge viel zu stabil und stark zum erwecken des Gedankens an eine Feinfühligkeit dem Zerbrchen so nahe.

Der Galgen knarrt auf dem Hügel, das Seil hängt schlaff, die Wolken sind viel zu gelassen und die Blätter
zittern viel zu fröhlich im Wind -mein Liebchen dass den Hass auf die Szene im absoluten Rampenlicht mit einem bösen Blick in die Flucht schlägt und alle umgehauen hat mit ihrem Tanz...

Doch wie froh bin ich darüber wenn jemand anders neben mir das Rampenlicht für sich beansprucht, wenn ich nicht den Mut habe es für mich zu beanspruchen?
Das Leben tut gut, besser als das Zusehen, mitendrin statt nur dabei, ja danke schön, keiner da, der mir Regieanweisungen gibt -ich brauche in Soufflleur.

Tanzen will ich, immer und immer weiter! Drehen und lachen und niemals vergessen!

Freitag, 7. September 2007

4. Stock

Es gibt Momente im Leben einer Munkel, in denen sie nur noch in die Migros rennen kann um Schokolade -oder auch Schoko-Kokos-Joghurt(oder Yogurt oder Jokurt), eine abartige Frucht aus einem viel zu fernen Land oder Einmachbüchsen mit entweder Beaked Beans oder Aprikosenschnitzen (Ananas gilt auch) zu kaufen. Dann sind Alle gegen mich und keiner schert es einen Garnichts was eigentlich mit mir ist. Da ist nichts, was nicht noch schiefer gehen könnte. (An dieser Stelle möchte ich gerne anbringen dass ich trotz Allem daran gedacht habe der netten Kassendame noch zu sagen, dass ich noch gerne Apfallsäcke hätte. Sie hat ein bischen geschmunzelt da ich zum hunderttausendsten Mal nicht wusste wieviele verdammte Liter in soeinen idiotischen Sack reinpassen- auch die Preise vergesse ich lieber schnell wieder also konnte ich ihr auch da nicht helfen- sie jedoch half mir und die Säcke die sie mir verkaufte -viel zu teuer, ich vergesse lieber schnell wieder wieviel- sind exakt die, die nicht ganz exakt etwas zu klein sind für unsere sämtlichen Abfalleimer. Doch wie man das so lernt wird eben passend gemacht, was nicht passend ist. so. Jendenfalls habe ich an die Säcke gedacht. Endlichmalwieder.) Und dann. Auf Einmal. Die geringste Kleinigkeit und das Leben rollt wieder wie keines meiner nicht frischgepumpten Fahrräder (das ist auch noch ein Thema- ich suche einen netten -ja auch noch das- Fahrradmechaniker der -entschuldignung- hausbesuche macht. Vor meiner Tür stehen nähmlich zwei Fahrräder die sich beide kaum vom Fleck bekommen lassen. Also suche ich dich: Effizient, günstig, fachmännisch, Aussehen egal.) -wie geschmiert! Ich freue mich wie eine bekloppte darüber dass ich eine handvoll Cornflakes aus der Tüte in mein Maul stofen kann, ohne dass eine einzige Flocke runterfällt. Oder ich renne die fünf Stockwerke in den Keller mit dem Bündel Schmutzwäsche im Arm wie eine verliebte die Treppe hinunter und singe auch noch dabei.
Es ist tragisch wie wenig ich brauche um meine Motivation aus dem Keller in den vierten Stock zu katapultieren! oder eher schleppen- an was erinnert uns das? Ohjah! An die Wäsche! Ich liebe es zu waschen in diesem Haus! Da reicht ein Satz- gesprochen oder geschrieben ganz egal und die Schokolade landet unberührt im Kühlschrank. Nunjawieauchimmer ein kleines Stückchen fehlt schon aber wie sind wir doch groszügig im Übersehen.

Was ich sagen wollt habe ich vergessen, war nicht wichtig. Es geht mir prächtig.

Danke.

(man darf auch Schokolade essen wenn man glücklich ist, da spricht überhaupt nichts dagegen wenn man danach die Zähne putzt. Nur bloggen sollte verboten werden, ist ja lächerlich was da rauskommt...)